Regionalflugplatz Altenrhein im Fokus der politischen Diskussion

10.09.2025

Die Zukunft des Flugplatzes St. Gallen-Altenrhein war kürzlich Thema der TVO-Sendung «Zur Sache». Im Zentrum der Diskussion standen die vom Bund geplanten Kürzungen bei der Finanzierung der Flugsicherung an Regionalflugplätzen und die möglichen Folgen für den Standort Altenrhein.

Für Philipp Köppel, Präsident der Parlamentarischen Gruppe Luft- und Raumfahrt St. Gallen (PGLR), und Flugplatzleiter Daniel Sollberger ist klar: Der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein ist weit mehr als nur ein Regionalflugplatz. Er ist ein wichtiger Standortfaktor für die Ostschweizer Wirtschaft, sichert zahlreiche Arbeitsplätze, ermöglicht die Ausbildung von Pilotinnen und Piloten und stärkt die internationale Erreichbarkeit der Region.

Besonders kritisch beurteilen beide die geplanten Sparmassnahmen des Bundes bei der Flugsicherung. Sollte die finanzielle Unterstützung für Regionalflugplätze massiv reduziert werden, drohen erhebliche Mehrkosten für den Betrieb in Altenrhein. Dies könnte die Wettbewerbsfähigkeit des Flugplatzes gefährden und langfristig seine Existenz infrage stellen.

Philipp Köppel betonte in der Diskussion die grosse wirtschaftliche Bedeutung des Flugplatzes für die gesamte Region. Vom Airport profitieren nicht nur die Ostschweiz, sondern auch Vorarlberg, Liechtenstein, die beiden Appenzell und das Rheintal. Zudem schafft und sichert der Flugplatz hochwertige Arbeitsplätze und trägt zur Attraktivität des Wirtschaftsstandorts bei.

Die PGLR setzt sich deshalb weiterhin für verlässliche politische Rahmenbedingungen und den langfristigen Erhalt des Flugplatzes St. Gallen-Altenrhein ein. Ziel bleibt es, die Bedeutung der Luftfahrt für Wirtschaft, Mobilität und Innovation sichtbar zu machen und die Zukunft dieser wichtigen Infrastruktur nachhaltig zu sichern.