Hochrangige Gäste diskutieren über Altenrheins Zukunft

27. Februar 2026

Am 27. Februar 2026 diskutierten in Altenrhein Vertreter aus Politik und Wirtschaft der Schweiz, Vorarlbergs und des Fürstentums Liechtenstein über die Zukunft des Flugplatzes St.Gallen-Altenrhein. Eingeladen hatte die IGOL, und der grosse Zuspruch zeigte, wie viel Rückhalt der Flugplatz in der ganzen Region geniesst.

Ein prominent besetztes Podium

Unter der Leitung von Stefan Schmid, Chefredaktor des St.Galler Tagblatts, diskutierten Ständerat Benedikt Würth, Nationalrat Michael Götte, Regierungsrat Beat Tinner, der Vorarlberger Landesstatthalter Christof Bitschi, Landtagspräsident Manfred Kaufmann aus dem Fürstentum Liechtenstein und Kantonsrat Philipp Köppel, Präsident der Parlamentarischen Gruppe Luft- und Raumfahrt St.Gallen (PGLR).

Mehrfach wurde hervorgehoben, dass der Flugplatz ein wichtiger Standortfaktor nicht nur für die Ostschweiz ist, sondern auch für das Rheintal, Vorarlberg und das Fürstentum Liechtenstein.

Sparpläne des Bundes im Zentrum

Im Mittelpunkt standen die geplanten Sparmassnahmen des Bundes bei den Beiträgen an die Flugsicherung und ihre möglichen Folgen für den Flugplatz. Mehrere Podiumsteilnehmer betonten, dass der Flugplatz Arbeitsplätze schafft und sichert, die internationale Erreichbarkeit der Region stärkt und ein wichtiger Ausbildungsstandort für die Luftfahrt ist.

Positiv aufgenommen wurde die Entwicklung in Bern: Sowohl der Ständerat als auch die Finanzkommission des Nationalrates hatten sich gegen die ursprünglich vorgesehenen Kürzungen ausgesprochen. Zugleich wurde deutlich, dass längerfristig Lösungen gefunden werden müssen, um die Kosten der Flugsicherung zu senken.

Die IGOL als Gastgeberin

Mit dem Anlass brachte die IGOL Entscheidungsträger aus allen Anrainerregionen an einen Tisch. Gemeinsam mit der PGLR setzt sie sich dafür ein, dass der Flugplatz St.Gallen-Altenrhein erhalten bleibt und sich weiterentwickeln kann, denn er ist ein wichtiger Teil der Infrastruktur, auf die die Entwicklung der Ostschweiz angewiesen ist.